Klassenfotos 6a und 6b

Kinderarbeit in Entwicklungsländern - ein Projekt der Klasse 6b

Kinderarbeit in Entwicklungsländern, damit beschäftigte sich die Klasse 6b der Rupert-Mayer-Schule während der Projekttage.

Nach allgemeinen Informationen über die verschiedenen Arten der Kinderarbeit und über die Gründe, warum Kinder in diesen Ländern arbeiten müssen, versetzten sich die Schüler und Schülerinnen selbst mit Hilfe von Planspielen in die Situation von teilweise Gleichaltrigen in Südamerika, Indien oder Afrika.

So wurden sie am ersten Tag in 3-köpfige Familien eingeteilt und mussten Papiertüten falten. Nach ca. zweieinhalb Stunden Arbeit auf dem Boden des Schulhofs stellten sie fest, dass der Rücken schmerzte und der Lohn für die geleistete Arbeit umgerechnet lediglich eine Hand voll Reis war. Zu wenig, um die Familie für einen Tag zu ernähren.

Am zweiten Tag starteten sie einen Auto-Wasch-Aktion auf den Parkplätzen des Primtal-Centers, der Stadthalle und des Kauflands. Bei großer Hitze wienerten sie Autoscheiben und freuten sich über großzügige Spenden, die sie einer Kinderhilfsorganisation zu Gute kommen lassen werden.

Mit den Kinderrechten befassten sich die Sechstklässler am letzten Tag. Diese wurden an verschiedenen Stationen genauer erklärt.

Am Schluss dieser Tage waren sich alle einig, dass es einerseits Spaß gemacht, andererseits aber auch zum Nachdenken angeregt hat.

Erkundung der Bäckerei Haffa in Rietheim

Ein Teil der Sechstklässler der Rupert-Mayer-Schule durften einen interessanten Morgen in der Bäckerei erleben.

Die verschiedenen Maschinen, die zur Herstellung von Brot und Gebäck benötigt werden, waren beeindruckend und ganz nebenbei erfuhren alle Interessantes und Wissenswertes über die Kunst des Brotbackens: Mehl gibt es in verschiedenen Typen, der Ofen ist eigentlich immer heiß, es gibt eine Sauna für Backwaren, sowie eine Dusche für Brezeln und ein Bäcker sollte ganz gut rechnen können!
Die Schüler durften sich selbst im Brezelschwingen versuchen und jeder stellte eine Pizza nach individuellen Vorlieben her.

Wir haben einen unvergesslichen Morgen erlebt und unterschreiben die Feststellung eines Schülers: „Ich hätte gar nicht gedacht, dass es in einer Backstube so interessant ist!“

Herzlichen Dank an die Familie Haffa!

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