Klassenfotos 6a, 6b und 6c

Helin Tanriverdi ist die Schulsiegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs an der RMS. Sie wird die Schule Anfang nächsten Jahres beim Kreisentscheid in der Tuttlinger Stadtbibliothek vertreten.

Einmal im Jahr wird Lesen richtig sportlich betrieben: Im Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels suchen Schulen in ganz Deutschland die besten Vorleser und Vorleserinnen aus Klassenstufe 6.

Der RMS-Schulentscheid

Auch an der RMS sind in den vergangenen Wochen in den beiden sechsten Klassen die jeweils besten Vorleser und Vorleserinnen ermittelt worden. Spannung lag in der Luft, als sich die Klassensieger dann im Musiksaal der RMS zum Schulentscheid trafen. Hier, vor der gesamten Klassenstufe als Zuhörer, sollte sich entscheiden, wer die Schule auf Kreisebene in Tuttlingen vertreten wird. Für die erste Runde hatten die Schüler eine Textstelle aus einem Lieblingsbuch ausgewählt. Danach mussten alle noch einen unbekannten Text vorlesen. In diesem Jahr stammte der aus Sabine Ludwigs „Der 7. Sonntag im August“.

Die Teilnehmer

Gewonnen hat Helin Tanriverdi aus der 6b. Der Jury fiel die Entscheidung schwer, denn alle hatten sich sehr gut vorbereitet. Auch die anderen drei Wettbewerbsteilnehmer, Josef Butsch, Vanessa Waclawczyk und Elias Zepf, dürfen auf ihre Leistung richtig stolz sein.

Die Bewertung

Die Jury setzte sich zusammen aus den Klassenlehrern Lisa Salzmann und Alex Job, Mediatheksleiterin Kornelia Hörburger, der Pädagogischen Assistentin Carmen Haischer und der Vorjahressiegerin Lina Dreher. Sie beurteilten, ob die Schüler flüssig und sicher lesen können. Genauso wichtig war aber, dass Lesetempo und Betonungen passten und dass der Text für Zuhörer gut verständlich war.  

Die Bücher 

Hier sind die Bücher, die die Schüler der RMS dieses Jahr zum Vorlesen ausgewählt hatten:

·         Helin: A. Pantermüller / D. Kohl: Mein Lotta-Leben – Da steckt der Wurm drin

·         Josef: C. Tielmann / H. Schulmeyer: Watch Out

·         Vanessa: M. Arold: Das Geheimnis der schwarzen Orchidee

·         Elias: J. Kliebenstein: Der Tag, an dem ich cool wurde

Der Wettbewerb

Unter etwa 600 000 Schülern der Klassenstufe 6 an 7 000 Schulen werden jedes Jahr in ganz Deutschland die besten Vorleser und Vorleserinnen gesucht. Seit 1959 organisiert der Börsenverein des deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Schulen, Buchhandel und Bibliotheken den Vorlesewettbewerb in mehreren Ebenen. Zunächst werden die Klassensieger ermittelt. Im Schulentscheid stellt sich dann heraus, wer die Schule auf Kreisebene vertreten darf. Weiter geht es für die Sieger über den Bezirks- zum Landeswettbewerb. Und die allerbesten aus allen Bundesländern dürfen für drei Tage nach Berlin zum Finale fahren. Die Endrunde wird sogar fürs Fernsehen aufgezeichnet, und man kann sich die besten Leser auch auf Youtube ansehen und anhören.

Vor allem ist der Wettbewerb aber eine Gelegenheit, Lieblingsbücher vorzustellen und neue Bücher zu entdecken. Und wie im Sport gilt: Dabeisein ist alles.

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