Kuchenverkauf für die Seenotretter

Mein Name ist Addison Berner und ich besuche die Klasse G1 der Rupert-Mayer-Schule. In den Pfingstferien waren meine Familie und ich zum zweiten Mal auf der Insel Amrum. Wir wohnten ganz in der Nähe des Hafens, in dem der Seenotrettungskreuzer liegt. Wir wussten nicht genau, was die Aufgabe der Seenotrettungskreuzer ist. Da fand Papa zufällig das Jahrbuch der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) in der Touristeninformation und brachte es uns mit.

Mein Vater las uns eine sehr traurige Geschichte daraus vor. Das bewegte meine Geschwister und mich sehr.

Da hatten meine Mutter und ich eine gute Idee, wie wir die Seenotrettungskreuzer unterstützen könnten. Wir wollten in der Schule einen Kuchenverkauf organisieren. Das Geld, das wir verdienen würden, wollten wir an die DGzRS spenden. In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien sollte die Aktion stattfinden.

Dazu brauchte ich aber Unterstützung. Mama gab mir den Tipp, ich sollte meine Freunde fragen, ob sie mir helfen könnten. Als ich sie fragte, waren sie alle begeistert. Danach fragten wir meine Klassenlehrerin und unsere Rektorin, ob wir das machen dürfen.

Danach schrieben wir eine E-Mail an die DGzRS und fragten, ob sie uns Informationsmaterial schicken können.

Luzie Stoffel, unsere Klassenkünstlerin, zeichnete Plakate zur Ankündigung des Kuchenverkaufs, die wir eine Woche vorher aufhängten.

Am 24. Juli, einem Montag, war es so weit. Insgesamt waren wir sieben Personen aus verschiedenen Klassen. Auch mein Bruder war dabei.

Wir haben Insgesamt 124,34 Euro eingesammelt! Damit hatten wir nicht gerechnet. Es blieb fast kein Kuchen mehr übrig.

Die Klasse G1 war stolz, diesen Betrag von 124,34 € an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger spenden zu dürfen.

Vielen Dank an alle, die Kuchen gekauft haben!

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