Klassenfoto Klasse 10

10, Klassenlehrer(in) Patricia Staron, Marcus Gießbach

Abschlussfahrt Klasse 10 nach Kössen in Tirol

Abschlussfahrt Klasse 10

Die Klasse 10 der Rupert Mayer Schule Spaichingen war vom 10.06. – 15.06.2018 auf Abschlussfahrt in Kössen, Österreich.

Als wir am Sonntag ankamen, bezogen wir die Zimmer und lernten das Haus und die Leitung kennen. Das Haus verfügt über einen Pool, einen Tischkicker, eine Sauna, einen Fernsehraum, zwei Trampolins, einen Billiardtisch, eine Disco und ein Airhockey und wir erkannten schnell, dass uns, trotz der eher ländlichen Lage der Unterkunft, nicht langweilig werden würde. So genossen wir gleich den Nachmittag noch bei herrlichem Wetter am Pool und übten uns im Trampolinspringen.

Am Montag stärkten wir uns zunächst bei einem leckeren Frühstück, danach ging es gemeinsam zum Raften auf die Tiroler Ache. Dabei hatten wir sehr viel Spaß und es blieb trotz Boot keiner wirklich trocken. Am Nachmittag rief uns dann bei herrlichem Wetter der Walchsee, wo wir einen geselligen Mittag im Strandbad und beim Bootfahren verbrachten.

Der Dienstag stand im Zeichen unseres Hausberges, dem Unterberg. So erklommen wir tapfer und mit viel Ausdauer den Unterberg, wohl wissend, dass wir die gleiche Strecke auch wieder zurückwandern müssen. So legten wir insgesamt um die 1600 Höhenmeter zurück, kamen in einen schlagartigen Regenschauer und standen uns Auge in Auge mit einer nicht ganz so freundlichen Kuh Herde gegenüber, die uns doch überzeugte einen weiteren Weg zu nehmen. Alles in allem war es ein anstrengender, schöner und ereignisreicher Tag.

Am Mittwoch war uns das Wetter nicht wirklich hold, es regnete den ganzen Tag. So besuchten wir das Salzbergwerk Hallein und begaben uns in schicker Schutzkleidung Untertage. Die Rutschen und das Schiff waren ein kleines Highlight des Bergwerkes. Mittags besuchten wir die Geburtsstadt Mozarts, Salzburg.

Am Donnerstag kam das letzte Highlight des Programms, das Canyoning. Wir wurden alle mit Neoprenanzügen, Helmen und Gurten ausgestattet und nach einer gründlichen Einweisung über das richtige Verhalten im Canyon begaben wir uns in die Schlucht, um uns über Wasserfälle abzuseilen, über Felsrutschen ins kalte Nass einzutauchen und Sprünge zu wagen. Bei dieser Attraktion stießen manche an ihre Grenzen, aber durch Zusammenhalt bewältigten wir die Schlucht und waren sichtlich stolz. An diesem Abend saßen wir alle zusammen am Lagerfeuer und hatten somit einen gelungen letzten Abend von einer wunderschönen Abschlussfahrt.

Insgesamt erlebten wir in Kössen eine ereignisreiche, unvergessliche Woche, die uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Impressionen von der Abschlussfahrt

Studienfahrt der Klasse 10 nach Straßburg und zur Ligne Maginot

Im Rahmen der Vernetzten Unterrichtseinheit „Neue Wege suchen“ besuchten die 29 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 unserer Werkrealschule im Herbst 2017 das EU Parlament in Straßburg.
Dort erhielten sie, nach zunächst strengen Einlasskontrollen, eine Führung, bei der sie zunächst über die Grundidee und die Erfolge, Probleme und Herausforderungen der EU informiert wurden.
Anschließend besichtigten sie den Plenarsaal und erfuhren vieles über die Aufgaben des Parlamentes, die Arbeit der Abgeordneten und welche Grundgedanken der Architektur des Gebäudes, der Sitzordnung der Parlamentarier und den Gepflogenheiten des EU Parlamentes zu Grunde liegen.

Nach dem Besuch im Parlament traten die 29 Jugendlichen eine Reise in die Vergangenheit an. Sie besichtigten das Fort Schoenenburg, welches ein Bestandteil der Ligne Maginot war. Diese war nach dem Ersten Weltkrieg errichtet worden, um eine Invasion gegnerischer Truppen nach Frankreich aufhalten, bzw. zumindest verzögern zu können.
Die Schülerinnen und Schüler wurden in einer 2 ½ stündigen Tour durch die Anlage geführt und bekamen so einen intensiven Eindruck von der Größe der Anlage und den baulichen Besonderheiten. Besonders bedrückend empfanden sie die Vorstellung, mehrere Stunden / Wochen oder gar Monate in dieser Anlage leben zu müssen, wissend, dass draußen ein Krieg tobt und der Bunker unter Beschuss steht.
So hatte im Ernstfall nicht einmal jeder Soldat ein eigenes Bett, die Betten teilten sich die drei Schichten, teilweise durften die Soldaten nicht einmal ihren Posten verlassen und mussten mit Hängematten in den Gängen vorlieb nehmen.
Auch der unerträgliche Lärm, der Geruch und das damit verbundene beklemmende Gefühl konnten während des Rundganges sehr intensiv nachempfunden werden.

Am Abend erzählten die Schülerinnen und Schüler von ihren Eindrücken und Gedanken und erkannten, dass ein friedliches Europa mit dem Grundgedanken einer Zusammenarbeit innerhalb der EU der bessere Weg ist, als ein feindliches Gegenüberstehen, bei dem das einzige Ziel ist, sein Gegenüber zu vernichten. Sie stellten auch fest, dass die Arbeit in der EU bestimmt nicht immer einfach ist, aber dass die EU nur eine Zukunft hat, wenn künftige Generationen sich engagieren und von ihrem Wahlrecht gewissenhaft Gebrauch machen.
Am nächsten Tag traten die Schüler mit ihren Klassenlehrern Herr Gießbach und Frau Staron nach einem Besuch der Innenstadt von Straßburg die Heimreise nach Spaichingen an.

Impressionen von der Studienfahrt

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