Klassenfotos der Klassen

Ein spannender Tag beim Steinmetz Maier

Die Klasse G1 der Rupert-Mayer-Schule erlebt Steine mal anders

Donnerstagmorgen am 5. März 2020, kurz nach Schulbeginn, machten wir uns auf den Weg zu der Firma Maier Natursteine. Die Firma ist hinter dem Freibad in Spaichingen beheimatet. Nach einem ca. 20-minütigen Fußmarsch wurden wir von der Familie Maier begrüßt.

André Maier informierte uns darüber, dass die Firma Maier Natursteine ein Familienunternehmen mit ungefähr 130-jähriger Geschichte ist. Anschließend durften wir das Unternehmen besichtigen.

Herr Maier erklärte uns dass sie ca. 40 Steinsorten haben. Dabei erwähnte er, dass manche dieser Steine bereits über 100 Jahre im Besitzt der Firma Maier sind. Einer der ältesten Steine überhaupt ist der Sandstein. Den Beruf Steinmetz gibt es schon sehr lange. Dieser wurde bereits vor Christi Geburt und selbst vor dem Bau der Pyramiden ausgeübt.

Nach einer kurzen Begutachtung der Steine gingen wir zu dem Kran, welcher unfassbare

15 Tonnen heben kann. Gleich neben dem Kran befindet sich eine kleine Halle, worin eine Steinkreissäge steht. Die Halle ist nur so groß, dass diese Säge Platz findet. Wenn die Säge in Betrieb ist, ist es dort ungeheuerlich laut. Herr Meier erklärte uns, dass alleine das Sägeblatt einen Durchmesser von 3 Metern hat und 1 Tonne schwer ist. Die Kreissäge wird mittels eines Elektromotors mit 30 PS angetrieben. Sie kann nur mit Hilfe von Wasser betrieben werden, da es sonst zu sehr stauben und die Säge überhitzen würde.

Als es dann zu regnen begann, begleitete Herr Maier uns in eine große Lagerhalle. Dort führte er uns direkt zu einem ganz besonderen Stein – dem RED IRON. Dieser spezielle Stein ist zwar ein Naturstein, kostet allerdings unglaubliche 2.000 Euro. In der Halle befinden sich unzählige, unterschiedliche Steine. Steinmetze arbeiten mit verschiedenen Grundsteinsorten; unter anderem mit Sandstein, Marmor, Schiefer, Basalt und Granit.

Außerdem befindet sich in der Lagerhalle eine weitere Maschine, welche Brücken- oder Steinsäge genannt wird. Sie wiegt 7 bis 8 Tonnen und kann besonders harte Steine durchschneiden.

Zum Schluss durfte jedes Kind noch selbst einen Schlüsselanhänger gestalten.

 

Alles in allem war es ein sehr spannender und faszinierender Ausflug bei unserem Steinmetz in Spaichingen. Auf dem Rückweg hat uns dann leider doch noch der Regen erwischt.

Ich habe Steine nun von einer ganz anderen Seite kennenlernen dürfen und bin davon begeistert, was wir Menschen aus Steinen alles „zaubern“ können. Vielen Dank für das tolle Erlebnis.

Michelle Schröder  (10 Jahre)

Plötzlich hatten alle Spaß an Mathematik

Einen Mathematikunterricht der besonderen Art, hatten wir Schüler der Klasse G5 der Rupert-Mayer-Schule. Einen ganzen Vormittag lang durften wir im Aldinger Museum unter Anleitung von Herrn Heinisch das dortige Matheprojekt erkunden.

Nach der Anreise mit dem Ringzug, wurden wir von Herrn Heinisch begrüßt. Er führte uns in einen großen Saal, wo er uns zuerst die Mathematik im Allgemeinen erklärte. Was ist Mathematik, wie ist sie entstanden und wo beziehungsweise wie wird sie angewandt? Gegenstände lassen sich durch geometrische Formen nachbilden. Das durften wir an verschiedenen Stationen ausprobieren. Zum Beispiel haben wir aus vielen verschiedenen Würfeln einen großen Würfel gebastelt. Mehrere Parallelogramme wurden durch verschieben zu einem großen „H“. Aus Sechsecken erstellen unsere Jungs ein Gebäude, in das einer unserer Mitschüler sogar hineinsitzen konnte. Im Projektraum bauten wir aus verschiedenen Vorlagen mehrere geometrische Modelle. So wurde aus flachem Papier plötzlich Kegel, Würfel, Quader oder sogar Pyramiden. In Seifenwasser getauchte Metallgestelle (z. B. Würfel oder Pyramiden), nahmen nur an bestimmten Stellen das Wasser auf und bildeten somit eine geschlossene Fläche. Diese Experimente finden laut Herr Heinisch praktische Anwendungen in der Berechnung der Statik. Ein besonderer Höhepunkt war das Bauen eine Leonadro-Brücke aus Holzstücken. Das besondere daran ist, dass man keine Nägel, Dübel oder sonstige Materialien braucht, um sie zusammenzubauen. Die Holzstücke halten alleine durch die richtige Anordnung zusammen und können Lasten tragen.

Insgesamt war es ein sehr interessanter und spannender Mathematikunterricht. Und auf der Heimfahrt haben wir in vielen Dingen, die wir sahen, geometrische Formen entdeckt.

Ich fand das Projekt sehr schön. Ich würde das gerne noch einmal machen, weil ich Mathe gerne mag und vor allem die Geometrie.

Ja, ich habe etwas gelernt.

Lysann Büchle (9 Jahre)

Besuch im Auberlehaus

Die Dritt- und Viertklässler besuchten im Rahmen ihres Unterrichtsthemas „Menschenleben im Wandel der Zeit“ in Trossingen das Auberlehaus. Sie entdeckten viele Dinge, die sie schon im Unterricht gelernt hatten und nun mit Freude wiedererkannten.

Am Morgen ging es los mit dem Zug und Bus nach Trossingen. Im Museum wurden sie schon erwartet. Gleich ging es ins alte Klassenzimmer. Sie durften in den harten Holzbänken Platz nehmen und merkten gleich, wie komfortabel dagegen heute die Stühle und Tische sind. Herr Benzing spielte die Rolle als Lehrer von früher gekonnt. Selbst der weiße Mantel, den früher jeder Lehrer trug, fehlte nicht.  Gemeinsam wurde ein Text in Sütterlinschrift gelesen und die Kinder waren stolz, dass sie diese fremde Schrift entziffern konnten.

Danach schrieben die Kinder ihren Namen mit Griffel auf Schiefertafeln. Das war gar nicht so leicht! Nach dem „Unterricht“ im alten Schulzimmer entdeckten die Kinder ein Büchlein, kleiner als ein Fingernagel. Darin stand das Vaterunser in sieben verschiedenen Sprachen.

Im Anschluss daran schauten sich die Kinder die Dinosaurier-Ausstellung an.

Auch eine Wohnung von früher weckte großes Interesse! Schon in der Küche war das Erstaunen groß! „Wie sieht denn der Herd aus! Wo ist das Waschbecken? Iii da sitzt eine Maus!“ Auch die Stube wurde interessiert angeschaut. „Das Badezimmer in der Stube! Das gibt’s ja nicht!“ So reagierten die Kinder auf die Erklärungen von Herrn Benzing, als er ihnen die Waschschüssel zeigte. Auch das Schlafzimmer mit dem Himmelbett und vor allem der Nachttopf löste Heiterkeit aus.

Die neue Ausstellung über heimische und exotische Tiere sprach die Kinder sehr an.  Viel zu schnell war die Zeit vorbei. Die Kinder hätten noch gerne manches angeschaut und gefragt. Doch der Bus wartete nicht. So fuhren die Kinder, um viele Eindrücke reicher, zurück in die Schule und waren sich einig, dass das ein super Erlebnis war.

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